Manuela Panter - Praxis für Ergotherapie Gemeinsam finden wir einen Weg... Rufen Sie uns an +49 (395) 7760990
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Frontotemporale Demenz

Die Frontotemporale Demenz, auch Pick-Krankheit oder Morbus Pick genannt, kommt zunehmend häufiger vor. Von der Frontotemporalen Demenz sind, anders als bei der Alzheimer-Erkrankung, jüngere Menschen zwischen 50 und 60 Jahre, betroffen.

 

Ursache: Bei der Frontotemporalen Demenz gehen Nervenzellen aus dem Stirn- und Schläfenbereich, dem Fronto-Temporal-Lappen des Gehirns, allmählich zugrunde. Dieser Hirnbereich kontrolliert die Gefühle und das erlernte Sozialverhalten.

 

Symptome: Zu Beginn leiden die Erkrankten nicht unter den typischen Demenz-Anzeichen wie Gedächtniseinbuße und Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Sie fallen eher durch eine Veränderung der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens auf. Typisch sind etwa ungewohnte Aggressivität, Taktlosigkeit oder maßloses Essen; aber auch Teilnahmslosigkeit oder Verwahrlosung.

 

Diagnostik: Eine Frontotemporale Demenz zu erkennen, ist häufig sehr schwierig. Die Symptome, die sich in der Veränderung der Persönlichkeit zu Beginn der Erkrankung zeigen, werden häufig mit psychischen Störungen wie Depression, Burn-out oder Schizophrenie verwechselt. Bei dieser Demenzform ist eine ausführliche und frühzeitige Diagnostik mit Hilfe verschiedenster Diagnoseverfahren besonders wichtig, da die Krankheit im späten Stadium häufig nicht mehr von einer Alzheimer-Demenz abgegrenzt werden kann. Unter Umständen lässt sich durch bildgebende Verfahren, wie MRT und CT eine Schrumpfung des Stirn- und Schläfenlappens nachweisen. Auch andere gängige Diagnostikverfahren, wie die Liqourpunktion können bei der Diagnostik helfen. Spezifische Blutuntersuchungen für die Frontotemporale Demenz gibt es nicht.

 

Behandlung: Für die Behandlung der Ursache gibt es keine zielgerich-teten Medikamente. Sie  zielt daher vor allem auf die Symptome der Verhaltensauffälligkeiten ab. Mit medikamentöser Behandlung von Antidepressiva zur Antriebssteigerung und Förderung der Ausgeglichen-heit, und Neuroleptika bei ausgeprägter Unruhe und Aggressivität, wird versucht die Verhaltensauffälligkeiten ein wenig zu steuern. Bei der nicht-medikamentösen Behandlung gibt es einige Möglichkeiten der Ergothe-rapie, die genutzt werden können. Dies sollte gemeinsam mit den behandelnden Ärzten und gegebenenfalls mit den Therapeuten der nicht medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten abgestimmt werden.

 

Umgang: Die Veränderung der Persönlichkeit macht das Erkennen der Erkrankung sehr schwer. Auch für die Angehörigen bedeutet das Zusammenleben eine große Herausforderung und stellt eine enorme Belastung dar. Es ist dennoch wichtig und hilfreich, Symptome und Persönlichkeitsveränderungen ernst zu nehmen und sich frühzeitig ärztlichen Rat zu holen. Ist die Diagnose bekannt, können medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien dazu beitragen, mit der Krankheit besser umzugehen. Ebenso können Strategien entwickelt werden, im Alltag besser mit der Krankheit zu leben. Zur Alltagsbewältigung ist es für Angehörige sinnvoll, sich zu dem Thema bei Ergotherapeuten beraten zu lassen und sich Unterstützung zu holen.

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