Manuela Panter - Praxis für Ergotherapie Gemeinsam finden wir einen Weg... Rufen Sie uns an +49 (395) 7760990
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Was kann moderne Ergotherapie für Demenzkranke und Angehörige tun

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Aktivität + Zufriedenheit = Lebensqualität

Als Schwerpunktpraxis für dementielle Erkrankungen sind wir Ihre Ansprechpartner bei der ergotherapeutischen Versorgung und helfen bei der Verordnung.
Wer in seinem Alltag körperlich, geistig und sozial nach eigenen Wünschen aktiv sein kann, erlebt sich selbst als gesunder Mensch und fühlt sich wohl - das gilt auch für Menschen mit Demenz.

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Ernährung bei Demenz - Die gute Nachricht...

... Genießen Sie nach Herzenslust

Die gute Nachricht vorweg: Es können alle Lecke- reien genossen werden, ohne auf Kalorien zu achten. Denn die Gefahr abzunehmen ist meist erheblich größer als die Gefahr zuzunehmen. Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden, Übelkeit, Völlegefühl und Verstopfung sind Beschwerden, die den Spaß am Essen verderben können. Dabei benötigen z. B. Parkinson-Patienten durch unwill-kürliche Muskelbewegungen und Anspannung besonders viel Energie. Als Folge davon verlieren die Patienten häufig zu viel an Körpergewicht.

 

Das macht Lust auf Essen...

Es gibt einige kleine Tricks, die helfen, dass trotzdem genug gegessen wird. Bieten sie sechs- bis achtmal am Tag eine kleine Mahlzeit an – dazu kann man sich viel leichter überwinden als zu einem großen Mahl. Zudem vermeiden kleine Mahlzeiten Übelkeit und sind besser verdaulich. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Machen Sie während der Mahlzeit öfters kleinere Pausen und unterhalten Sie sich mit Ihrem Tischpartner. Lassen sie riechen, schmecken und kosten - lassen sie die Speisen bewusst zu genießen. Farbenfrohes Gemüse, frische oder getrocknete Kräuter und viele verschiedene Gewürze sorgen dafür, dass das Essen vielseitig und aromatisch schmeckt.

Aufgrund der verringerten Darmbewegung neigen Parkinson-Patienten zu Darmträgheit und Verstopfung. Verwenden sie ballaststoffreiche Lebensmittel und achten darauf, dass mindestens 1,5 – 2 Liter am Tag getrunken werden. Sinnvoll ist es, schon morgens die Trinkration für den Tag an häufig aufgesuchten Stellen der Wohnung zurechtzustellen und regelmäßig zu den Mahlzeiten zu trinken. Auch kann das Abwechseln zwischen Getränken wie Kräuter- und Früchtetee, Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensaure, Gemüsesäfte und verdünnte Fruchtsäfte, Kaffee und schwarzen Tee das Trinkverhalten positiv unterstützen. Weiterhin helfen milchsäurehaltige Lebensmittel wie Joghurt, Buttermilch und Kefir die Darmtätigkeit anzuregen. Obstipierende Lebensmittel wie Schokolade, Kakao, hartgekochte Eier und Weißbrot sollten möglichst gemieden werden. Unterstützend wirken Bewegung wie tägliche Spaziergänge, Gymnastik und Ruhe beim Essen.

Obst, Nüsse und Gemüse enthalten wichtige Vitamine, essentielle Fettsäuren sowie Antioxidantien und sollten daher im Speiseplan nicht fehlen. Milch- und Milchprodukte enthalten Calcium, was wichtig für die Knochenstabilität ist. Vorsicht ist allerdings bei eiweißreicher Kost und gleichzeitiger Medikamenteneinnahme geboten. Eine eiweißreiche Mahlzeit kann die Wirksamkeit der Medikamente verringern.

 

 

Essen gegen das Vergessen - Ein Stück gemeinsame Lebensfreude

Vortrag für pflegende Angehörige, Helferkreise und Interessierte

Essen gegen das Vergessen - Ein Stück gemeinsame Lebensfreude
Die meisten Menschen mit Demenz verlieren im Verlauf der Erkrankung an Gewicht, wobei die Gründe für die Abnahme unterschiedlich sind. Kognitive Defizite, Regulationsstörungen oder ein erhöhter Energiebedarf durch Agitiertheit können dazu beitragen. Hinzu kommen alterstypische Gründe für eine Mangelernährung wie z. B. Immobilität, Kau- und Schluckprobleme, reduzierte Sinneswahrnehmungen, Magen-Darm- Erkrankungen oder Medikamentennebenwirkungen.


Die Erkenntnis, dass Essen und Trinken über die Nährstoffaufnahme hinaus soziale, sinnliche und emotionale Aspekte erfüllt, ist für die Ernährung von Menschen mit Demenz noch bedeut- samer als für die meisten anderen.

Weitere Informationen und Anmeldung bitte unter Kontaktdaten

 

Was kann moderne Ergotherapie für Demenzkranke und ihre Angehörigen tun?

 

Jeder Mensch braucht das Gefühl, in seinem Alltag sinnvoll tätig sein zu können. Viele Alltagshandlungen erledigen wir ganz automatisch. Wir halten uns und unsere Wohnung sauber, wir gehen einkaufen und spazieren, besuchen Freunde und Familie, schlafen, essen, versorgen den Garten und gehen unseren Hobbys nach. Wer in seinem Alltag körperlich, geistig und sozial nach eigenen Wünschen voll aktiv sein kann, erlebt sich selbst als gesunder Mensch und fühlt sich wohl...

 

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Was kann moderne Ergotherapie für Demenzkranke und ihre Angehörigen tun?
Ergotherapie für Demenzkranke.pdf
PDF-Dokument [341.3 KB]

 

Wir sind Demenz Partner!

 

Als ergotherapeutische Schwerpunktpraxis für dementielle Erkrankungen hat sich die Praxis für Ergotherapie Manuela Panter der Initiative Demenz Partner angeschlossen und wird in diesem Rahmen Basiskurse über Demenzerkrankungen anbieten.

In einem Kurs werden neben Informationen zum Krankheitsbild Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt. Denn Menschen mit Demenz brauchen eine sensible Nachbarschaft und Umgebung, um möglichst lange zuhause leben zu können.

 

Träger der Initiative ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., die die Kampagne am 06.09.2016 zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfamilienministerium gestartet hat. In den kommenden fünf Jahren will die Initiative die breite Öffentlichkeit über Demenzerkrankungen aufklären.

 

In Deutschland gibt es schon seit einigen Jahren an vielen Orten Basis-Schulungen, um über Demenzen zu informieren. Die Initiative Demenz Partner bildet ein Dach über bereits aktive Institutionen und Einzelpersonen. So wird die Sichtbarkeit der bereits vorhandenen Kurse erhöht, Qualitätsstandards werden gesetzt und eine bundesweite Bewegung und Vernetzung angestoßen.

 

Die Initiative Demenz Partner knüpft an Aktivitäten der weltweiten Aktion Dementia Friends (www.dementiafriends.org.uk) an. Diese Initiative wurde von der englischen Alzheimer Gesellschaft gestartet, um das Bild und die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz gesamtgesellschaftlich zu verändern. Inzwischen beteiligen sich viele weitere Länder daran, wie Kanada, Israel, China und bald auch die USA.

 

Alle Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.demenz-partner.de. Hier können Sie auch Kursanbieter in Ihrer Region suchen.

 

S3-Richtlinie "Demenzen" empfiehlt viele weitere ergotherapeutische Maßnahmen

 

Ziel ist es, den mit der Behandlung und Betreuung von Demenzkranken befassten Personen eine systematisch entwickelte Hilfe zur Entscheidungsfindung in den Bereichen der Diagnostik, Therapie, Betreuung und Beratung zu bieten.
Dazu gehören Ärzte, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Musik-, Kunst- und Tanztherapeuten, Logopäden, Pflegekräfte und Sozialarbeiter. Der Schwerpunkt der Leitlinie liegt im medizinischen Bereich. Sie stellt keine vollständige Leitlinie aller Bereiche der Betreuung von Demenzkranken dar.
Darüber hinaus bietet die Leitlinie Informationen für Erkrankte und Angehörige und für alle anderenPersonen, die mit Demenzkranken umgehen, sowie für Entscheidungsträger im Gesund-heitswesen.

 

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Doch weit mehr Passagen des 130-seitigen Dokuments empfehlen verschiedene ergotherapeutische Verfahren. Hier werden einige vorgestellt und in ihrer Bedeutung eingeordnet.
S 3 Leitlinie Ergotherapie bei Demenzen.[...]
PDF-Dokument [360.6 KB]

Zehn Grundregeln für das Zusammenleben

 

  1. Informieren Sie sich gründlich über Demenz. Wissen über die Erkrankung gibt Ihnen Sicherheit und schützt Sie davor, zu viel zu erwarten oder zu verlangen.

 

  1. „Erziehungsversuche" und Vorhaltungen hinsichtlich des Unvermögens des Erkrankten bringen nichts, belasten aber die Atmosphäre und kosten viel Kraft. Argumentieren Sie nicht mit dem Kranken und versuchen Sie nicht, ihn zu ändern. Wenn Sie mit ihm reden, sprechen Sie langsam, ruhig und in einfachen Worten.

 

  1. Fördern und bewahren Sie nach Möglichkeit die Eigenständigkeit des Erkrankten und beziehen Sie ihn in Unternehmungen ein. Das stützt sein Selbstwertgefühl, auch wenn z. B. ein Spaziergang dadurch länger dauert. Schützen Sie den Kranken aber vor Gefahren, die er nicht mehr richtig einschätzen kann, wie Treppen, Elektrogeräten, glatten Badewannen und Ähnlichem.

 

  1. Gewohnheiten des Patienten sollten Sie möglichst beibehalten. Sie stellen für ihn eine Verbindung zu seiner Vergangenheit und Identität her. Sprechen Sie über gemeinsame Erlebnisse.

 

  1. Ein gleich bleibender und überschaubarer Tagesablauf vermittelt Demenz-Kranken Sicherheit und Orientierung. In der Wohnung können ausreichende Beleuchtung (auch nachts) und Hinweiszeichen die Orientierung erleichtern. Kann der Patient noch lesen, vermögen ihm einfache Mitteilungen zu helfen, sich an wichtige Dinge zu erinnern.

 

  1. Nicht alle Fähigkeiten und Persönlichkeitsbereiche gehen in gleichem Ausmaß verloren. Sprechen Sie gezielt erhaltene Funktionen an und geizen Sie nicht mit Lob.

 

  1. Auch wenn die Verständigung über Worte nicht mehr möglich ist, lassen sich viele Patienten noch über Gefühle und Sinneseindrücke erreichen. Gemeinsames Singen, Berührungen, Blicke und Gesten sind Wege, ohne Worte mit den Erkrankten zu kommunizieren.

 

  1. Konflikte lassen sich mit Alzheimer-Kranken nicht austragen. Lenken Sie in solchen Situationen lieber ab oder zeigen Sie Ihre Zuneigung.

 

  1. Bedenken Sie, dass das Verhalten der Erkrankten nicht von Vernunft, sondern von Gefühlen gesteuert ist. Ängstlichkeit, Aggressivität und zwanghaft wirkende Verhaltensweisen sind Ausdruck einer tiefen Verunsicherung. Sie sind nicht gegen Sie gerichtet und nicht als Bösartigkeit gemeint.

     

  2. Denken Sie auch an sich selbst. Die Kräfte jedes Menschen sind begrenzt.
    Auch der Demenz-Patient wird davon profitieren, wenn Sie sich Freiräume und Ausgleich schaffen und Hilfe holen.

 

Gemeinsam aktiv bleiben bei Demenz - Tipps für Angehörige

(C) DVE

Zur Anregung haben wir für Sie einige Aktivitäten zusammengestellt...

 

Sich als betreuender Angehöriger zusammen mit dem betroffenen Demenzkranken mit etwas zu beschäftigen, wird im Krankheitsverlauf immer schwieriger, aber nicht unmöglich.


Menschen mit der Diagnose Demenz können entweder immer unruhiger in ihren Handlungen werden oder in ihrer Motorik verarmen und dann kaum noch zu Aktivitäten motiviert werden. Sich aber im gemeinsamen Tun oder in alter Vertrautheit zu erleben, macht ein Stück Lebensfreude aus, die man sich noch lange erhalten kann.

Weitere Informationen zu Reha-Maßnahmen erhalten Sie auch hier.

 

 

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Demenz - Tipps für Angehörige.pdf
PDF-Dokument [76.1 KB]

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Manuela Panter

Ärzthaus Oststadt
Juri-Gagarin-Ring 24
17036 Neubrandenburg

 

Praxis für Ergotherapie

Max-Adrion-Str. 49

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